Jahresrückblick 2025
Das erste volle Jahr ohne Behördenjob.
Seit ich mich aus dem Beamtenverhältnis entlassen ließ, habe ich versucht, wieder Spaß am Leben und die Energie dazu zu finden.
Ob mir das gelungen ist?
Ich neige dazu, tausend Dinge anzustoßen und mich dann zu wundern, warum der Tag so schnell vergeht. Aber schauen wir uns das genauer an.
Im Januar musste erst einmal die leidige VG-Wort-Anmeldung gemacht werden. Das bedeutet, dass ich für meine Bücher Tantiemen bekomme, wenn sie als E-Book auf dem Markt sind. Das ist grundsätzlich lohnend, doch ich muss jeden Buchvertrieb einzeln hinterlegen. Jedes Jahr erneut. Und bis zum nächsten Mal habe ich dann wieder vergessen, wie es geht und fange von vorne an. Aber auch als Autorin gibt es eben Papierkram.
Was mir dann gut tut, ist das Lesen. Ich versuche, einigermaßen gleich viele Romane wie Fachbücher zu lesen und meistens klappt das ganz gut. Wenn du wissen willst, was ich da an Fundstücken zusammentrage, dann abonniere doch meinen Newsletter. Dann bekommst du jeden Monat brühwarm, was ich in den Buchregalen und im Netz gefunden habe.

Dann kam mein absolutes High-Light im Autorinnen-Jahr: Die Leipziger Buchmesse. Das ist wie Klassentreffen, Erlebnisreise und Motivationsbooster in einem. Leider stehen da Ausgaben und Einnahmen in keinem guten Verhältnis. Aber wie gesagt, ich fahre da ja nicht wegen des Verkaufs hin. Und sie war nicht die einzige Messe dieses Jahr.

Weil der Mensch (also ich zumindest) auch Geld verdienen muss, habe ich mir noch ein paar andere Quellen gesucht. Ich gebe meine Sportstunden nicht mehr nur im Verein, sondern auch in meinem Fitness-Studio. Das wird nicht luxuriös bezahlt, aber dafür habe ich die Motivation, regelmäßig zu trainieren, egal wie niedrig mein Akku gerade ist. Und Spaß macht es auch. Ich bin hier neu in die Wassergymnastik eingestiegen und was soll ich sagen, das ist zwar wie Boxen in der Sauna, aber stell mich in ein Schwimmbad und ich bin glücklich, selbst wenn ich nicht im Wasser bin.
Meine Winterdepression hat mich dieses Jahr wieder ordentlich am Wickel. Aber da ich weiß, wie ich das wenigstens ein klein wenig austricksen kann, stehe ich nun drei Tage die Woche an einem Zebrastreifen und lasse die Schulkinder hinüber. Das macht sogar bei -3 Grad und Nieselregen noch Spaß, weil die Kinder so süß sind.

Natürlich geht auch beim Schreiben einiges voran. Ich wurde in zwei Kurzgeschichtenanthologien genommen, damit habe ich jetzt drei veröffentlicht. Da ich die Bücher selbst verkaufen kann, ist das eine nette Einnahmequelle.
Nächstes Jahr bringe ich selbst eine Anthologie mit der lieben Andrea heraus, wenn du dabei sein willst, klicke oben auf das Bild.
Außerdem sitze ich gerade an einem großen Projekt, einer fünfbändigen Fantasy-Saga, Projektname „Montgelas“. Hier nehme ich die Welt meines Romans „Drachenfeuer und Meeresglut“ wieder auf. Es wird also magische Wesen wie Drachenwandler geben, aber auch die Stimmung und die Probleme am Vorabend der französischen Revolution.
Wenn dich das interessiert und du mitbestimmen willst, wie das z.B. das Herzogtum heißen wird, dann abonniere am besten meinen Newsletter. Dann bleibst du auf dem Laufenden.
die ich auf der Leipziger Buchmesse bei einem Verlag unterbringen will. Mal sehen, wie die Konditionen da so sind.
Neben diversen Buchmessen war ich dieses Jahr auch auf zwei Adventsmärkten hier im Viertel. Das reicht nicht für eine Villa, Spaß hat es auf jeden Fall gemacht und meinen Bekanntheitsgrad als Autorin definitiv erhöht. Möglicherweise hat sich da auch eine Kooperation ergeben, aber das sehen wir nächstes Jahr.
Fazit?
Mein Spaß am Leben ist wieder da und mein Energielevel steigt. Seit ich so viel Sport mache, aber mir die Zeit und die Ruhe für die nötige Regeneration nehmen kann, bin ich so fit wie schon seit 15 Jahren nicht mehr. Und der Plan ist, diesen Weg in 2026 fortzusetzen.
Selbst wenn die Zeiten düster sind und die Zukunft wenig rosig, sehe ich doch recht zuversichtlich ins nächste Jahr.
Wie lief dein Jahr und hast du Pläne für 2026?




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