Dies ist ein Beitrag im Rahmen der Blogparade der lieben Steffi Pingel:
#littlegreensteps – Meine 3 grünen Tipps für Alltag & Business.
Schau unbedingt mal bei ihr vorbei, dort gibt es neben tollen Tipps rund ums Websitebauen (grün natürlich) auch sonst viel spannenden Content.
Da ich Autorin und Bloggerin bin, gibt es bei mir natürlich ein paar Tipps rund ums Lesen. Denn auch Lesen kann grün und nachhaltig sein.
Abstract:
Drei Nachhaltigkeitstipps für Leserinnen.
- Bücher lesen statt Streamen spart Energie und CO2.
- Lokal kaufen, um die eigene Gemeinde zu stärken und grüner zu machen.
- Meinen Newsletter mit kuratierten Buchtipps abonnieren statt endlos auf Booktok und Ähnlichem zu scrollen.
Erlebe Abenteuer ohne Stromanschluss
Egal, ob wir am Handy oder auf dem Fernseher streamen, es müssen auch auf all den Servern zwischen dir und dem eigentlichen Contentprovider die Platinen glühen. Und das kostet Strom. Sehr viel Strom. Aber auch Wasser, seltene Erden und andere kostbare Rohstoffe.
Sitzt du nun zu Hause und schmökerst in einem Roman, dann benötigst du natürlich auch Ressourcen. Ein Buch wird gedruckt, versandt und so weiter. Vielleicht liest du ein E-Book auf dem Tolino, der auch irgendwann mal geladen werden will. Aber selbst wenn du so schnell liest wie ich, brauchst du nicht mehrere Romane pro Abend. Und nicht jedes Buch muss extra für dich produziert werden. Geh in die Bücherei, tausche mit Freunden oder stöbere im nächsten Bücherschrank.
Das ist dann nicht der neueste Hype auf Booktok, aber dafür ein Abenteuer ganz ohne schlechtes Gewissen.
Genieße also einen Abend voller Spannung. Ohne am Handy zu versumpfen oder bei Netflix zu bingen. Ganz nebenbei tut das auch deiner Aufmerksamkeitsspanne gut.
Kaufe lokal
Du kannst ein Buch bei Amazon bestellen oder bei der kleinen Buchhandlung bei dir vor Ort.
Bequem ist natürlich Ersteres. Du bekommst vom Algorithmus etwas, was zu deinen Lesevorlieben passt und kurz danach ist es vor deiner Tür.
Aber hast du dir schon mal über die Konsequenzen Gedanken gemacht?
Kleine, lokale Geschäfte sorgen dafür, dass dein Geld in deiner Gemeinde bleibt. Sie zahlen Gewerbesteuern, haben Personal, das in der Nähe wohnt, und beteiligen sich an Aktionen, die ihr Umfeld besser machen.
Wenn du zum Buchladen radelst, dann steht eben kein Amazon-Lieferwagen in deiner Straße. Und statt ausladender Logistikhallen im Industriegebiet gibt es Geschäftsstraßen, die zum Flanieren einladen.
Das alles ist besser für unsere Gesundheit, unsere Psyche und am Ende auch für die Umwelt.
Hol dir einen Kompass
Du liest gerne.
Aber wo soll denn der Nachschub herkommen und was lohnt sich, zu lesen?
Im Zeitalter von KI sind auf die Empfehlungen in den Sozialen Medien auch kein Verlass mehr. Du weißt ja kaum noch, ob da ein Bot hinter dem Account steht oder nicht.
Die Creator sind immer mehr gezwungen, noch lauter und häufiger zu posten, gerne auch KI generiert, damit wenigstens noch ein bisschen was überhaupt bei den Nutzern hängen bleibt. Unter Tonnen von Ai-Slop (Also KI-Müll) findest du dann vielleicht das eine oder andere Nugget.
Oder du lässt dir einmal im Monat eine Auswahl in dein Postfach schicken. Werbefrei, von einem echten Menschen mit sehr viel Leseerfahrung: Einen Newsletter.
Viele Bloggerinnen und Autorinnen haben eigene Newsletter, in denen sie dich nicht nur auf ihre eigenen Bücher, sondern auch auf spannende Werke Anderer hinweisen.
Denn wir Schreibenden sind immer auch Leserinnen. Und wir teilen gerne, was wir gefunden haben.
Deshalb: Hol dir eine spannende Kurzgeschichte und abonnier meinen Newsletter.
Einmal im Monat bekommst du drei Sachbuchtipps, drei Romanevorschläge und drei Funde aus dem Internet oder der echten Welt. Zusammen mit Erlebnissen aus der Buchbubble, gelegentlich einem neuen Blogartikel und ganz KI-Frei. Und schon wieder hast du einen Haufen Zeit und Energie gespart, denn du musst ja nicht rumscrollen.
Danke an Steffi für diese tolle Blogparadenidee. Schau doch gerne mal bei ihr vorbei, du findest dort mehr Beiträge zu nachhaltigem Internetkonsum.
Was sind deine besten Tipps? Schreib sie in die Kommentare.




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